Paul-Clemen-Preis gleich doppelt verliehen

Endlich wieder Präsenz-Veranstaltung in Bonn

Foto: privat
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Gleich zwei Preisträger gab es heute im Rheinischen Landesmuseum in Bonn, die den renommierten Paul-Clemen-Preis für Kunstthemen und Denkmalpflege erhalten haben. Da die Preisverleihung im vergangenen Jahr nicht möglich war, wurden die Preise für 2020 und 2021 gemeinsam vergeben.

 Thema der Dissertation von Eric Hartmann ist das heutige Hauptgebäude der Bonner Universität, die ehemalige kurfürstliche Residenz, die er unter den Titel "Der Bonner Residenzbau im 18. Jahrhundert" untersucht und erforscht hat. 

Dr. Marina Rieß widmete sich der Goldschmiedekunst und erfasste zahlreiche Sakralgegenstände der Frühen Neuzeit am Niederrhein. Mit ihrer Doktorarbeit "Das Goldschmiedehandwerk der Frühen Neuzeit am Niederrhein. Liturgische Goldschmiedwerke im konfessionellen Spannungsfeld." widmete sie sich einem weitgehend unbekannten Thema, entwickelte ein ganz neues Systematisierungschema und erfuhr einiges über frühneuzeitliche künstlerische Toleranz.

Beiden Ausgezeichneten gratuliere ich herzlich und habe mich sehr gefreut, diese Ehrungen auch wieder persönlich in Bonn überreichen zu können.



 

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